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Change we need

Im November 2009 wieder unterwegs in Westafrika. In der mir schon fast vertrauten Umgebung von Fröhlichkeit, Unbeschwertheit und Farbigkeit, die immer wieder getrübt wird durch Bilder von tiefer Armut und Elend, blinkt ein neues Bild auf: Ob auf dem Markt in Ouagadougou, an einer staubigen Strassenecke in Bamako oder neben einer Ziegenherde in Niamey – Barack Obama ist omnipräsent. Einem Popstar gleich strahlt er von T-Shirts, falschen Golduhren, traditionellen Kleidern, Flipflops, Aufklebern und Postern. Change we need, change we believe in. Wäre sein Bild nicht meistens mit Versatzstücken der amerikanischen Flagge geschmückt, könnte man meinen, ein neuer afrikanischer Heilsbringer sei gewählt worden. Der schwarze US-Präsident symbolisiert offenbar für viele Menschen in Niger, Mali und Burkina Faso die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, und sie bekunden ihre hohen Erwartungen an Obama in unerhört direkter und farbiger Weise.

Ich habe die Idee für die fotografische Arbeit nicht gesucht, sie hat mich geradezu angesprungen, und genau so unmittelbar und unverstellt sollten auch meine Bilder werden. Die flüchtigen Sujets habe ich schnell, intuitiv und aus dem Moment heraus fotografiert.

 

«Change we need» wurde 2010 für den ewz selection Photo Award nominiert.

 

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Change we need

Im November 2009 wieder unterwegs in Westafrika. In der mir schon fast vertrauten Umgebung von Fröhlichkeit, Unbeschwertheit und Farbigkeit, die immer wieder getrübt wird durch Bilder von tiefer Armut und Elend, blinkt ein neues Bild auf: Ob auf dem Markt in Ouagadougou, an einer staubigen Strassenecke in Bamako oder neben einer Ziegenherde in Niamey – Barack Obama ist omnipräsent. Einem Popstar gleich strahlt er von T-Shirts, falschen Golduhren, traditionellen Kleidern, Flipflops, Aufklebern und Postern. Change we need, change we believe in. Wäre sein Bild nicht meistens mit Versatzstücken der amerikanischen Flagge geschmückt, könnte man meinen, ein neuer afrikanischer Heilsbringer sei gewählt worden. Der schwarze US-Präsident symbolisiert offenbar für viele Menschen in Niger, Mali und Burkina Faso die Hoffnung auf eine bessere Zukunft, und sie bekunden ihre hohen Erwartungen an Obama in unerhört direkter und farbiger Weise.

Ich habe die Idee für die fotografische Arbeit nicht gesucht, sie hat mich geradezu angesprungen, und genau so unmittelbar und unverstellt sollten auch meine Bilder werden. Die flüchtigen Sujets habe ich schnell, intuitiv und aus dem Moment heraus fotografiert.

 

«Change we need» wurde 2010 für den ewz selection Photo Award nominiert.

 

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Annette Boutellier
Altenbergstrasse 28
3013 Bern

post@annetteboutellier.com

+41 78 713 07 03

Agentur:
LUNAX Swiss Photographers Agency

 

 

Biografie

Annette Boutellier lebt als freie Fotografin in Bern. Bevor die Kamera für sie zum Schlüssel zur Welt wurde, studierte sie Heilpädagogik und arbeitete als Sozialpädagogin. Es folgten eine Assistenz bei Balthasar Burkhard, eine autodidaktische Ausbildung in Fotografie und der Lehrgang Pressefotografie am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern.
Seit 2002 ist sie für Zeitschriften und Magazine, NGOs und kulturelle Organisationen in der nahen und fernen Welt unterwegs. Die Neugier auf das Unbekannte und die Begegnung mit Menschen und ihren Geschichten treiben sie an. Eine vertiefte Recherche ist für sie dabei ebenso wichtig wie die Frage, wie Menschen gesellschaftliche Systeme gestalten, aber auch von ihnen geprägt werden.

Neben Auftragsarbeiten für Imagebroschüren, Geschäftsberichte und Kampagnen fotografiert sie für Bühnen Bern, arbeitet sie an Buchprojekten und realisiert freie Arbeiten.
Sie ist Gründungsmitglied der Fotograf:innenagentur LUNAX.

Seit 2024 arbeitet sie ausserdem für volldabei, eine Plattform, die sich für einen neuen Diskurs über Flucht, Migration uns Asylverfahren einsetzt.

Publikationen

«Bevor Erinnerung Geschichte wird»
Überlebende des NS-Regimes in der Schweiz heute-
15 Porträts
von  Simone Müller und Annette Boutellier
Limmatverlag, Zürich 2022

«Feuerwehr Viktoria»
LokwortVerlag 2021

«Ausleben» – Gedanken an den Tod verschiebt man gerne auf später
von Mena Kost und Annette Boutellier
Christoph Merian Verlag, Basel 2020

«WIR» Fotografinnen am Frauen*streik
Christoph Merian Verlag, Basel 2020

«Ledig und frei» 12 Lebensgeschichten von Frauen, die nicht geheiratet haben
von Daniela Kuhn
 Limmatverlag, Zürich 2012

«Geboren am 7.2. 1971» Die Mütter und Töchter des Frauenstimmrechts
hep verlag, Bern 2011

«Schulbesuch» Wie Lehrerinnen und Lehrer heute unterrichten
Limmatverlag, Zürich 2010

«Geld & Herzblut» 16 Menschen und ihr Testament
von Muriel Bonnardin (Hrsg.)
Kontrast, Zürich 2008

«Mitgeteilt» 24 Lebensgeschichten von Frauen aus Basel-Stadt und Baselland
Limmatverlag, Zürich 2008

«Café du Commerce»
Gachnang & Springer, Bern 2004

«Toti Flüger – ZüriWest on tour»
Limmatverlag, Zürich 2002

 

Ausstellungen

Never Stop Reading, Zürich, 2023
about-us, transkulturelles Festival, Zürich, 2023
Stadtmuseum Aarau – „UND JETZT – Lunax im Klimawandel, 2022
50-50-50 : 50 Fotografinnen*- 50 Frauen*porträts- 50 Jahre Frauenstimmrecht, Basel, Bellinzona, Bern, Genf, Lausanne, Yverdon, 2021
Kornhausforum,The Last Picture Show, 2021
Kornhausforum, Lebenszeichen – 9 Fotografinnen, 2020
Photoforum Pasquart, Selection 2010
ewz.selection, Zürich 2010
Lichtfeld8, Basel 2008
Lichtfeld7, Basel 2007
Photoforum Pasquart, Biel 2006
Lichtfeld6, Basel 2006
Lichtfeld5, Basel 2005
Photoforum Pasquart, Biel 2004
Lichtfeld3, Basel 2003
UFO Forum für Fotografie, Bern 2002
Lichtfeld1, Basel und Nürnberg 2001

 

Kunden

Akademien der Wissenschaften
Beobachter
Bilanz
Bundeskanzlei
Christoph Merian Verlag
Der Bund
DEZA
Die Post
Femmes Tische
Fastenopfer
Gachnang&Springer
Greenpeace
Heks
Helvetas
Hep Verlag
Horizonte
Kontrast Verlag
Konzerttheater Bern
Le Temps
Limmat Verlag
NZZ
NZZ am Sonntag
Postfinance

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Pro Senectute
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Schweizerischer Nationalfond
Schweizerisches Rotes Kreuz
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Universität Bern
Verlag Hans Huber
Weltrekords
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